Der Einstig ins Internet Business durch Affiliate-Marketing

von MartinFricke35 am 5. Dezember 2011

Immer wieder trifft man Leute, die behaupten, sie würden mit dem Internet gutes und viel Geld verdienen. Wer hier nachfragt, bekommt oft zur Antwort, dass dieses Internet Business über sogenannte Affiliate Programme, also Partnerprogramme möglich ist. Doch was genau sind Affiliate Programme und wie funktionieren sie?

Viele Unternehmen, wie beispielsweise Datingseiten, Online Casinos, eCommerce-Shops usw. werden ausschließlich über das Internet betrieben. Viele weitere Firmen, wie Geschäfte und Handwerksbetriebe, aber auch Dienstleistungsunternehmen, wollen zu ihrem regulärem Geschäftsfeld das immer wichtiger werdende Internet als Absatzmarkt ebenfalls nicht ignorieren. Doch ein Internetauftritt alleine sorgt noch für keine Umsatzzahlen. Also sucht man sich Partner, welche das Produkt über eigene Webseiten bewerben wollen und beteiligt sie am Geschäft über Affiliate Programme.

Je nach Unternehmen und auch Partnerprogramm gibt es hier große Unterschiede in den Auszahlungsmodellen. Klassisch wäre eine Provision bei prozentualer Beteiligung. Das alleine ist jedoch oft nicht ausreichend, denn so muss im Prinzip ein Produkt permanent verkauft werden. Webmaster, also diejenigen, welche solche Programme bewerben, springen dann oftmals ab. So hat sich das Prinzip des Revenue Share entwickelt. Hierbei wird der Webmaster nicht nur am eben erfolgten Verkauf oder Abschluss beteiligt, zudem ist er an allen weiteren Transaktionen des Kunden beteiligt. Doch nicht immer muss wirklich etwas gekauft werden oder es zu einem Abschluss in diesem Sinn kommen.

Pay-Per-Click (PPC) bedeutet, der Webmaster wird für jeden Click, der auf eine Werbung erfolgt, bezahlt. Pay-Per-View (PPV) hingegen generiert schon Umsatz durch die Einblendungen der Werbung. Cost-Per-Action (CPA) bedeutet, der Kunde muss etwas tun, also eine Anmeldung auf einer Seite, an einer Umfrage teilnehmen oder Ähnliches, dann wird das dem Webmaster vergütet. Oft werden auch für ein und dasselbe Programm unterschiedliche Modelle angeboten. Für welches sich der Webmaster letztendlich entscheidet, bleibt ihm überlassen. Doch je besser die Qualität des Traffics ist, den er generiert, desto mehr sollte er sein Augenmerk auf solche Modelle richten, die langfristige Umsatzbeteiligungen vorsehen.

Selbstverständlich haben auch andere Internet-Benutzer festgestellt, dass hier Geld verdient werden kann – manche Webmaster verdienen weit über 100.000 Euro jeden Monat, während andere mit großen Mühen ein paar Cent schaffen. Besonders attraktive Geschäftsmodelle, wie zum Beispiel Online Casinos, bei denen man über eine Revenue Share an den Spielverlusten beteiligt ist, oder Datingseiten, bei denen ein Anteil von den monatlichen Mitgliedschaften vergütet wird, sind heiß begehrte Programme.

Die meisten Affiliate Programme werden über Suchmaschinen Marketing und beworben. Also kann die Zahl der Mitbewerber, welche Affiliate-Marketing betreiben, in besonders attraktiven Märkten extrem hoch sein. Das bedeutet, andere Webmaster optimieren ihre Seiten ebenfalls so, dass sie möglichst zuerst bei entsprechenden Suchergebnissen in den Suchmaschinen angezeigt werden. Oft bedienen sich einige schwarze Schafe hierzu nicht tolerierter Methoden, sogenannter Black Hat Marketing Methoden, wozu auch der nervende Spam und Kommentarspam auf beispielsweise Blogs und in Foren zählt. Die Betreiber von Affiliate Programmen schätzen solche Methoden überhaupt nicht, und bei regelmäßigen Überprüfungen von Webmaster-Konten kann es vorkommen, dass die Bewerbung gekündigt wird und alle schon erzielten, aber noch nicht ausbezahlten Verdienste verfallen. Langfristig rechnet sich also nur, wer ehrlich arbeitet, auch wenn es mehr Zeit beansprucht.

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